Ein ganz toller Bericht über die Trageberatung gut umwickelt in der Eifel

Gut getragen durch die Welt Trageberatung Eifel

Säuglinge und kleine Kinder sicher und zufrieden verwahrt? Da ist die räumliche Nähe zu Mutter, Vater, Oma und Opa wohl in der Regel die beste Wahl. Doch wie erleichternd ist es, wenn die Bezugsperson eines Säuglings oder Kleinkindes dann noch sagen kann: „Alles kein Problem, ich habe ja beide Hände frei.“ Jennifer Wenck hat zwei Kinder, Lena ist vier und Tom anderthalb Jahre alt. Als Lena auf die Welt kam, da dachte die 34-Jährige noch: „So ein Tragetuch für Kinder, das ist mir viel zu öko.“ Doch ließ sie die Idee nicht los. Sie schaute sich youtube-Filme zum Thema Kinder tragen an und startete gemeinsam mit ihrem Mann und Lena die ersten Trageversuche im großen Bett über der weichen Matratze. Die Vorteile überzeugten, seither werden die Kinder von Jennifer Wenck, ihrem Mann und auch den anderen erwachsenen Angehörigen der Familie meistens im Tuch oder auch einer speziellen Kindertrage am Körper gehalten. Der Kinderwagen dient eher dazu, Sachen wie etwa Einkäufe zu transportieren. Jennifer Wenck beschäftigte das Thema in den vergangenen Jahren derart, dass sie sich inzwischen zur Trageberaterin ausbilden ließ. Damit möchte sie professionell auch anderen Eltern die Vorteile der freien Hände aufzeigen. Die Ausbildung dauert im Durchschnitt vier Monate, Jennifer Wenck absolvierte das strenge und stramme Programm in zwei Monaten. Um das Zertifikat zu erlangen, muss ein theoretischer und ein praktischer Teil absolviert werden. Alles läuft online ab, Schüler und Lehrer verbinden sich visuell per Computer, es müssen rund zehn Videos gedreht werden und es wird viel Theorie gepaukt. Der Körperbau von Kindern spielt eine Rolle, die Grundlagen und verschiedenen Möglichkeiten, die es gibt, werden thematisiert. Soll es sich bei der Tragehilfe lieber um ein Tuch, um einen Sling oder eine Tragehilfe handeln, in dem der „Tragling“ nah bei seiner Bezugsperson ist? Bei einem Sling handelt es sich um ein Tuch, bei dem ein Metallring bei der Bindung eine Rolle spielt, bei einer Traghilfe funktioniert alles schnell und unkompliziert dankt diverser Schnallen. Jennifer Wenck: „Die wichtigste Frage allerdings lautet: Worin fühlt sich das Kind am wohlsten?“ Die Anhock-Spreizhaltung, in der das Kind im Tuch oder in der Trage verweilt, kommt der Anatomie und der zeitgerechten Entwicklung des oder der Kleinen absolut entgegen. Doch ist eine Tragehilfe nicht korrekt eingestellt von der Größe her, kann sich das Kind sehr schnell unwohl fühlen. Mit ihrem Sohn Tom führt Jennifer Wenck, die aus dem Schleidener Tal stammt und inzwischen in Hellenthal-Udenbreth lebt, die Tragemethode mit einfachem Tuch vor. Zunächst wird Tom wie mit einer Decke umhüllt, dann auf den Rücken der Mutter gelegt und das Tuch wird derweil mit schnellen Handgriffen professionell gewickelt. Völlig entspannt macht der Kleine die Aktion mit, hält sich am Hals der Mutter zwischendurch fest. Kaum in der Endlage auf dem Rücken der Mutter angekommen, fallen ihm auch schon schläfrig die Augen zu. Wer Interesse am Thema hat und eine professionelle Tragehilfe in Anspruch nehmen möchte, kann sich bei Jennifer Wenck melden unter 01 77 / 8 76 07 89 oder per Mail unter info@trageberatung-gut-umwickelt.de . Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.trageberatung-gut-umwickelt.de .

Danke an Jennifer Wenck für diesen informativen und erfrischenden Auftrag! www.gkli.de